Warum den Kopf in den Sand zu stecken, keine Lösung mehr für mich ist!

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Manchmal ist mir echt alles zu viel und es kommt mir so vor als würde gar nichts klappen. Kennt ihr das auch? Ich würde meinen Diabetes am liebsten auf den Mond schiessen. Obwohl wir uns mittlerweile ganz gut verstehen.

In diesen Momenten ist es für mich die Kunst, die Kurve zu kriegen und mich nicht auf die negative Abwärtsspirale einzulassen, die mich gleichgültig und nachlässig werden läßt. Mein Motto ist daher mittlerweile „aufstehen, Krone richten und weiter geht’s“.

 

Ich will die Leichtigkeit und Zufriedenheit in meinem Leben spüren!

Das funktionierte nicht solange ich mich fertig gemacht habe, wenn etwas nicht geklappt hat. „Wieso bekommst du das nicht hin!“, „Das kann doch wohl nicht so schwer sein – messen, spritzen, essen“. Diese negativen Glaubenssätze habe mich lange begleitet. Glücklicherweise können wir unsere Glaubenssätze verändern.

 

Ich will mein Leben geniessen!

Achtsamkeit, ein großes Wort. Zu erkennen, was gut für mich ist und auch nein zu sagen, wenn etwas nicht in meinen Plan passt, unterstützt mich, mein Leben zu leben und zu geniessen. Das mußte ich erst lernen und oft war ich überrascht, dass ein Nein gar nicht negativ aufgenommen wird, wenn klar ist, warum es gerade nicht geht.

 

Wenn es mal nicht so klappt, dann fange ich wieder von vorne an!

Es gibt Tage, da läuft alles ohne großen Aufwand und dann gibt es Tage, da müssen wir uns wirklich quälen. An manchen Tagen funktioniert gar nichts. Früher habe ich mich total darüber geärgert und mich als Versagerin gefühlt. Gebracht hat es mir allerdings nichts, im Gegenteil ich war total unmotiviert. Heute sage ich mir: "ok, leider gerade nicht so gut, aber ich mache weiter." Was für ein befreiendes Gefühl!

 

Ich gebe mein Bestes!

Oft war ich zu hart zu mir selbst, hatte einen zu hohen Anspruch an mich und meine Umwelt. Funktioniert hat es trotzdem nicht so richtig. Also Reset! Ich machte mir Gedanken über meine Ziele im Leben, über das, was ich eigentlich täglich leiste und um was ich mich kümmern muß. Meine Prioritäten haben sich verschoben und ich habe einen anderen Blick auf meinen Alltag bekommen. Der Druck ist gewichen, denn ich weiß jetzt, dass ich mein Bestes gebe.

 

Das sind meine Strategien, die ich über die Jahre entwickelt habe, um zufrieden und stark in meinem Alltag mit Diabetes zu sein. Ich bin erleichtert und habe einigen Ballast abgeworfen. Natürlich gibt es auch bei mir Durchhänger, doch sie halten glücklicherweise nicht mehr lange an.

 

Verratet ihr mir eure Strategien für einen motivierten Umgang mit eurem Diabetes?

 

Ina Manthey

Coach für Menschen mit Diabetes

Bildquelle Zeichnung: Diese Abbildung wurde inspiriert durch die bikablo®Publikationen, www.bikablo.com

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