Motiviert bei meiner Sache – mein Beitrag für ein zufriedeneres Leben?

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Wer kennt das nicht, manche Aufgaben gehen uns leicht und locker von der Hand. Kaum sind sie da, das sind sie auch schon erledigt. Ein Essen für Freunde – 4-Gänge, einkaufen, kochen, den Tisch herrichten, alles kein Problem. Für die neue Software soll ein Trainingskonzept ausgearbeitet werden, da sind sofort viele Ideen im Kopf. Aufgaben, die uns Spaß machen, fallen uns sehr leicht. Die Herausforderung reizt uns dabei. Wir tun es gerne und sind motiviert bei der Sache.

Andere Aufgaben ziehen sich wie Kaugummi oder bauen sich wie ein Berg vor uns auf. Wir finden keinen richtigen Anfang und nutzen alle Möglichkeiten, die sich bieten, etwas anderes zu tun. In der Regel sind die Wohnungen von Studierenden in der Klausurphase besonders aufgeräumt und geputzt. Das schlechte Gewissen, sich zu wenig auf die anstehende Prüfung vorbereitet zu haben, lässt allerdings nicht allzu lange auf sich warten.

Was motiviert mich?
Ich frage mich in gewissen Abständen, was motiviert mich, bestimmte Dinge zu tun oder auch nicht zu tun. Erfolge, wenn etwas klappt wie ich es mir vorgenommen habe. Die Anerkennung meiner Leistung und meines Engagements für eine Sache. Wenn ich meinen Zielen einen Schritt näher komme, das sind Momente, die mich motivieren weiterzumachen, die nächsten Schritte anzugehen.

Zu viele Dinge in meinem Kopf lähmen und demotivieren mich. Das Gefühl nicht zu wissen, wo der Anfang ist, wie in einem Wollknäuel verschlungen. Was hilft da?
Für mich ist es Klarheit und das Wissen, ich werde (leider) nie alles schaffen, was ich mir vorgenommen habe bzw. was ich erledigen soll. Was ist also das Wichtigste? Damit fange ich an.

Gute Anregungen sich auf das Wesentliche zu fokussieren bietet das Buch „Eat the frog“ von Brian Tracey. Meine Motivation, mich auf die wichtigen Themen in meinem Leben zu konzentrieren wird unterstützt durch die ABCDE-Methode. Prioritäten setzen und an den A-Themen dranbleiben. Keine B-Themen anfangen solange es noch A-Themen gibt.

Motivation durch „Flow“
In Mihaly Csikszentmihalyis Buch „Flow – Das Geheimnis des Glücks“ habe ich eine für mich sehr stimmige Erklärung gefunden, warum wir in manchen Situationen motiviert sind und in anderen Situationen nicht. Merke ich, dass mir für eine Aufgabe die Motivation fehlt, versuche ich anhand dieses Musters herauszufinden, was da los ist.

Ausschlaggebend ist die Kombination aus Herausforderung und Fähigkeit. Sind wir im „Flow“ sind wir motiviert. Besitzen wir z.B. beim Erlernen einer neuen Sprache, Sportart oder auch neuen Arbeitsmethode zunächst geringe Fähigkeiten, sind wir solange motiviert, solange die Herausforderung nicht zu hoch ist. Die Aufgabe ist unseren Fähigkeiten und unserem Wissenstand angepasst.

Überfordern wir uns, werden wir unsicher. Mit diesen negativen Gefühlen sinkt unsere Motivation. Nach einer Weile haben wir unsere Fähigkeit erhöht, wir haben etwas dazugelernt. Um weiterhin motiviert bei der Sache zu bleiben, sollten wir nun auch die Herausforderung erhöhen, denn ansonsten wird es langweilig für uns, auch dann sinkt unsere Motivation.

Es lohnt sich also hinter die eigenen Kulissen zu schauen, wenn die Motivation nachläßt.

Motivation und Willenskraft – eine „Power-Kombination“
Eine Studie der Technischen Hochschule Mittelhessen befasst sich mit dem Thema Willenskraft. [http://www.willenskraft.net/] Die Willenskraft wird hier als maßgebliche Umsetzungskompetenz für das Erreichen von Zielen gesehen. Für mich zeigt sich, dass Motivation und Willenskraft eine „Power-Kombination“ ist, mit der wir vieles erreichen können.

Insbesondere die Beispiel energiespendender und energeiverbrauchender Verhaltensweisen – was lädt meine Batterie auf und was kostet mich Energie, geben Impulse für den Alltag.

Mein Fokus liegt hier klar auf den Energiespendern, die mir wertvolle Anregungen und Motivation geben. Klare Ziele, die ich verfolge, sind meine Ziele und mein Weg. Ich konzentriere mich auf das Wesentliche und eine positive Stimmung unterstützt mich, bei allem was ich in Angriff nehme. Ich kenne meine Stärken und Talente und setze sie für mich und meine Mitmenschen ein. Eine langfristige Perspektive zeichnet meinen Weg aus. Unterwegs investiere ich in mich, meine Fähigkeiten und bereite mich auf Unvorhergesehenes vor. Den Sinn meiner eigenen Arbeit zu kennen und einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten, gibt mir Kraft. Feedback zu bekommen, unterstützt mich, meine Ziele zu überprüfen.

Los geht's
Es gibt dieses schöne Sprichtwort „Probieren geht über Studieren“ – dieser Artikel enthält viele Impulse, sich Gedanken über die eigene Motivation zu machen. Welche Motive und Werte die eigene Motivation prägen, definiert jeder für sich individuell. Wichtig finde ich es, Klarheit über die eigene Motivation zu haben.

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