#DBW2018: Diabetes-Nebenwirkungen: irgendetwas zwischen Kampf und Euphorie!

#DBW2018: Diabetes-Nebenwirkungen: irgendetwas zwischen Kampf und Euphorie!

Das hat mir bei meiner Diagnose keiner gesagt, dass der Alltag mit Diabetes auch ganz viel mit mentaler Stärke zu tun haben wird, dass sich eine Depression entwickeln kann und wenn es keine Depression wird, es trotzdem eine Herausforderung für mich sein wird.

Mein persönlicher Diabetes-Plan!

Idealerweise sollen wir motiviert sein, diszipliniert und verantwortungsvoll. Wir sollen gut informiert sein, gut rechnen können und für unterschiedliche Lebenssituationen den Diabetes-Plan parat haben.

Menschen empfinden Belastungen unterschiedlich. Was den einen stresst, ist für einen anderen kein Problem. Was der eine mit links macht, stellt den anderen vor große Herausforderungen. Also habe ich für mich gelernt, das Wichtigste ist, darauf zu schauen, was ist denn bei mir los. Keine Pauschalisierungen sondern ganz konkret: meine Sorgen, meine Ängste, meine Ziele, meine Freude – mein Alltag mit Diabetes.

Auf meinem persönlichen Diabetes-Plan steht der Umgang mit meinen Erwartungen an mich – mal sind sie zu hoch und mal zu niedrig. Also brauche ich eine gute Balance! Unterstützung einzufordern und anzunehmen ist auch immer wieder mal ein Thema, dem ich mich mittlerweile aber ganz gut stellen kann.

Akzeptanz-Probleme: blödes Wort!

Aufgrund meiner eigenen „Akzeptanz-Probleme“ – eigentlich ein blödes Wort, merke ich gerade, denn geht es nicht darum sich persönlich mit der neuen Situation weiterzuentwickeln? – habe ich mich in den letzten Jahren mit Motivation, Akzeptanz und Persönlichkeit beschäftigt. Mit meiner Arbeit als Coach und Mediatorin habe ich es sogar zu einem Teil zu meinem Beruf gemacht.

Die Vielfalt der Bilder!

Ich liebe Bilder, denn sie geben uns den individuellen Freiraum für unsere persönlichen Assoziationen und Gedanken. Wenn ich einen Vortrag zu Motivation im Alltag mit Diabetes mache, enthält er eigentlich nur Bilder und ich bin immer wieder begeistert von den unterschiedlichen Sichtweisen und Ideen.

Heute zeige ich euch meine 6 Motivationsverstärker. Überlegt doch mal, was sie für euch und euren Alltag mit Diabetes bedeuten. 

Sich mit der persönlichen Situation auseinander zu setzen, was Diabetes im Alltag bedeutet, das kann uns leider meiner Meinung nach keiner abnehmen. Aber wir müssen es nicht alleine tun! Das ist die gute Nachricht. Ich habe für mich das Motto "zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes" über die letzten Jahre entwickelt, denn los werden kann ich den Diabetes nicht, aber ein schönes Leben will ich trotzdem haben!

Ina Manthey
Typ-1, Coach und Mediatorin für Menschen mit Diabetes
zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes 

Bildquelle: Diese Abbildung wurde inspiriert durch die bikablo®Publikationen, www.bikablo.com

 

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