Behind the scenes: Insulin-Pen-Produktion im Industriepark Frankfurt Höchst

Gerne bin ich Ende Juli der Einladung von Sanofi-Aventis und dem Kirchheim-Verlag gefolgt, um einen Tag mit anderen Autoren der Blood Sugar Lounge hinter die Kulissen zu schauen und zu diskutieren. Das Formale vorab bevor ich über meine Erlebnisse berichte: verpflegt wurde ich von Sanofi-Aventis und meine Reisekosten hat der Kirchheim-Verlag übernommen.

Foto: Blood Sugar Lounge

Foto: Blood Sugar Lounge

Der Tag war mit einem abwechslungsreichen Programm gefüllt – Einblicke in den Industriepark, Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus verschiedenen Bereichen und ein Besuch in der Insulin-Pen-Produktion.

Wo kommt mein Insulin-Pen her?

Da ich Insulin von Sanofi im Einweg-Pen verwende, hat es mich besonders interessiert zu sehen, wie die Pens gefertigt werden. Und als Ingenieurin nutze ich gerne die Chance, in Produktionsbereichen hinter die Kulissen zu schauen. Ich finde das spannend, selber zu sehen, wie ein bestimmtes Produkt hergestellt wird.

Die Automatisierung hat in diesem Bereich voll zugeschlagen. Wir haben zwar noch Menschen gesehen, doch es waren nicht viele. Einen einzelnen Pen zu beobachten, wie er zusammengesetzt, gelabelt und verpackt wird, war aufgrund der Schnelligkeit doch recht schwierig. Und immer schön auf den eingezeichneten Wegen bleiben, damit die allein fahrenden Transportfahrzeuge ihre Arbeit machen können.

Diabetes Forschung – wo geht die Reise hin?

Sicherlich eines der interessantesten Themen, das die Runde beschäftigt hat. Mit uns am Tisch saßen eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter aus der Diabetes Forschung. Die Antworten, die wir uns z.B. zur Heilung von Diabetes gewünscht hätten, haben wir vielleicht nicht bekommen und auch keine Information darüber, was alles noch so in der „Pipeline“ ist – dafür gab es aber einen Einblick in die zeitlichen Dimensionen der Forschungsarbeit. Bei weitem nicht alle Ideen schaffen es überhaupt auf den Markt. Von einer Idee bis zur Marktreife können schon mal 15 Jahre vergehen. Puh, das ist eine lange Zeit. Das da sehr vorsichtig mit den Informationen umgegangen wird, ist nachvollziehbar – auch wenn wir gerne mehr erfahren hätten.
Ebenso wurden sinnvolle Zwischenziele diskutiert. Dabei ging es vornehmlich, um Dinge, die die Behandlung weiter vereinfachen sollen wie z.B. smartes Insulin, die auf den Blutzucker reagieren.

Industriepark Höchst – ein buntes Treiben und auch ein wenig Geschichte

Mit dem Bus haben wir an diesem Tag auch verschiedene Punkte im Industriepark angefahren. Hauptsächlich natürlich die Bereich, die von Sanofi-Aventis betrieben werden. Ein Hingucker ist aber sicherlich auch der Peter Behrens-Bau. Wer noch alte Apotheken-Schilder kennt, erkennt den Turm und die Brücke im Zusammenhang mit der Höchst AG wieder. Und ein Blick ins Inneren mit den verschiedenen Farben lohnt sich ebenfalls.
Es war ein bunter Tag und ich empfehle euch: Wenn ihr die Möglichkeit bekommt, irgendwo auch mal hinter die Kulissen zu schauen, dann nutzt sie. Ihr könnt euch selber ein Bild machen und die Fragen stellen, die euch beschäftigen.

Ina Manthey
Typ-1, Coach und Mediatorin für Menschen mit Diabetes
zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes

 

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