Category Archives: Aktuelles

Ich bin wütend, sauer und enttäuscht!

Die Odysee mit meinem Pumpenantrag!

konflikt

Meinen Antrag für eine Pumpe habe ich im Mai diesen Jahres gestellt. Ein großer Schritt für mich, denn bis Anfang diesen Jahres konnte ich es mir überhaupt nicht vorstellen, eine Pumpe zu tragen. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass mir eine Pumpe meinen Alltag mit Diabetes vereinfachen wird. Es verging Zeit, es wurden weitere Informationen angefordert, es verging wieder Zeit, ich wurde aufgefordert, die Informationen zu schicken, die ich schon vor Wochen geschickt hatte, es verging wieder Zeit, ich hakte nach und hakte nach. Nun halte ich den Brief meiner Krankenkasse in der Hand. Der MDK hat entschieden! „Eine Kostenübernahme der beantragten Versorgung mit der mylife Omnipod 2 Insulinpumpe kann somit aktuell nicht erfolgen.“ Es wird eine ungenügende Dokumentation bemängelt.

Ich bin wütend!
Was mich wütend macht ist, dass immer wieder Informationen nachgefordert wurden und es am Ende doch nicht ausreichend war. Unter Transparenz in den Anforderungen verstehe ich etwas anderes. Also schreibe ich jetzt erst einmal wieder handschriftlich Tagebuch, um noch mehr zu dokumentieren. Ob es für den nächsten Antrag reicht, kann ich allerdings nicht einschätzen.

Ich bin sauer!
Konkret wurde bemängelt, dass ich an verschiedenen Tagen nur ein einziges Mal die Aufnahme von Kohlehydraten dokumentiert wurde. In einem separaten Schreiben habe ich darauf hingewiesen, dass ich mich Low-Carb ernähre, d.h. dass ich in der Regel auch nur ein Mal am Tag Kohlehydrate esse. Das macht mich echt sauer, denn ich erwarte schon, dass die Informationen, die ich zur Verfügung stelle auch beachtet werden. Also schreibe ich nun zu den normalen Zeiten der Hauptmahlzeiten eine 0 in die BE-Spalte und komme mir doch recht merkwürdig vor.

Ich bin enttäuscht!
Es gibt einige Situationen, die fallen mir in meinem Alltag mit den Pens echt schwer und es ist umständlich für mich, mich dann gut um meinen Diabetes zu kümmern. Ich hatte es mir schon so schön ausgemalt, dann zukünftig nur noch auf ein Knöpfchen drücken zu müssen und ich bin in diesen Situationen mit Insulin versorgt. Jetzt muss ich erst einmal weiter mit den Pens klar kommen bis neu entschieden wird.

Ich habe sehr lange gebraucht, mich überhaupt für eine Pumpe zu entscheiden und jetzt ist es ein so aufwendiger Weg, sie zu bekommen. Aktuell formuliere ich gerade meinen Widerspruch und hoffe, dass es nicht noch drei Monate dauert bis erneut über meinen Pumpenantrag entschieden wird. Ich gebe nicht auf, bleibe dran und kämpfe dafür, was mir meinen Alltag erleichtert – in diesem Fall die Pumpe!

Ina Manthey
Typ-1, Coach und Mediatorin für Menschen mit Diabetes
zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes

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Bildquelle: Diese Abbildung wurde inspiriert durch die bikablo®Publikationen, www.bikablo.com

Messen und gemessen werden! Gedanken zum HbA1c!

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Der HbA1c ist der Wert, der im Leben von Menschen mit Diabetes eine große Rolle spielt. Als sogenannter Langzeitzuckerwert, gibt er Auskunft darüber, wie der durchschnittliche Blutzuckerwert in den letzten 8-12 Wochen war. Gerade gestern habe ich mir meinen aktuellen Wert abgeholt und ein paar Gedanken dazu schwirren mir schon seit längerem durch den Kopf.

Ist der Vergleich ein Motivator für dich?

Unter Diabetikern wird hier und da auch gerne mal verglichen. Es erinnert mich manchmal ein wenig an die Autoquartetts aus meiner Jugend, die meisten PS, der größte Hubraum oder auch das höchste Alter … der niedrigste HbA1c oder auch der höchste HbA1c?

Ich bin Jahre lang mit mittelmäßigen bis bescheidenen HbA1c-Werten durch die Welt gelaufen. Traf ich auf andere Menschen mit Diabetes, kam relativ schnell die Frage „Und, wie ist dein HbA1c?“ Ich habe mich dafür geschämt und der meist bessere Wert meines Gegenübers hat mich nicht motiviert sondern gefrustet. Was bedeutet es für dich, wenn du HbA1c-Werte von anderen hörst oder liest?

Hast du ein Ziel, an dem du dich misst?

Natürlich ist es wichtig, einen guten HbA1c zu haben. Aber ich musste für mich erst einmal sortieren, was ich erreichen will und wie ich es Schritt für Schritt erreichen kann. Das hat vor einigen Jahren ganz klein angefangen, nämlich erst einmal eine gute Datenbasis zu haben. Ohne Daten ist es meiner Meinung nach gar nicht möglich, zu steuern und zu reagieren.

Hast du eine gute Datenbasis, wirst du eigentlich auch nicht großartig von deinem HbA1c überrascht.  Eigentlich wissen wir bereits bei der Blutabnahme, wo wir ungefähr landen, denn die Messgeräte berechnen den Durchschnittswert über die letzten 90 Tage und im Internet kann man diesen Wert in den HbA1c umrechnen lassen. Oder auch die verschiedenen Softwaretools berechnen den voraussichtlichen HbA1c-Wert.

Kein Blindflug mehr und trotzdem ist der Tag, an dem ich das Ergebnis abhole irgendwie immer noch ein bisschen aufregend. Wie geht es dir, wenn du deinen HbA1c abholst?

Dann wurde es mit dem Zielbild immer strukturierter: Ideen dazu, was mich motiviert und zufrieden macht, Auseinandersetzung damit, welche Insulintherapie für mich passend ist, bis zur Ernährung, die mir schmeckt und gut tut. Wie ein Puzzle wurde das Bild von meinem Ziel immer klarer.

Wie eng liegen Motivation und Frust bei dir zusammen?

Wir werden an unserem Wert gemessen, wie gut es bei uns läuft mit dem Diabetes. Ich habe oft von meinen Diabetologen gehört „Was soll ich bloß mit Ihnen machen?“. Das hat mir nicht weitergeholfen und es war auch kein schönes Gefühl, denn eigentlich wollte ich ja und jedes Mal, wenn ich aus der Praxis kam, war ich motiviert (zumindestens die ersten Tage) beim nächsten Mal einen Top-Wert hinzulegen. Ich habe viel Unterstützung bekommen doch der wichtigste Schritt war es für mich, zu akzeptieren, dass der Diabetes zu meinem Leben dazugehört, ob ich will oder nicht und dass es mir besser geht, wenn ich dazu stehe und auf mich achte.

Natürlich bin ich auch mal frustriert, aber fast nur noch wegen meiner Werte und sehr selten wegen mir. Meine Motivation ziehe ich aus dem, was ich bisher erreicht habe für mich. Und ein bisschen was habe ich auch noch vor mir, denn als nächstes will ich ausprobieren, ob eine Pumpe vielleicht doch das richtige für mich ist. Meine Belohnung sind die meistens guten Werte und die Zufriedenheit damit. Bist du motiviert oder frustriert?

Was bedeutet der HbA1c für dich?

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht? Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Ideen geben, wenn du vielleicht gerade nicht so zufrieden bist.

Ina Manthey
Typ-1, Coach und Mediatorin für Menschen mit Diabetes
zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes

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Nachtgedanken: Was mir schmeckt und was mir gut tut!

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Als ich heute Nacht auf das Display meines Freestyle Libres gesehen habe, war mein erster Gedanke, oh je, das mit der Pizza klappt irgendwie doch nicht so richtig. Ich krieg's einfach nicht hin. Die Korrektur hat mich dann noch den ganzen Morgen beschäftigt und ich habe mir die Frage gestellt, ob es mir das tatsächlich wert ist.

Gestern Abend hat es sich so angefühlt. Ein tolles Wochenende verbracht und zum Ausklang gemütlich vorm Fernseher, einen guten Film und Pizza. Passt zwar nicht in mein Lowcarb-Ernährungskonzept, aber ich hatte einfach Bock drauf und letztendlich gibt es ja keine Einschränkungen durch den Diabetes.

Sie hat sehr gut geschmeckt. Das ist schon mal die gute Nachricht. Es ist nichts übrig geblieben. Das wäre nicht notwendig gewesen, denn eigentlich war ich schon nach weniger als ¾ mehr als satt. Meinem Blutzucker war es eindeutig too much. Was ihm nicht gut tut, tut mir folglich auch nicht gut. Was kann also die Lösung des Problems sein?

Ich habe nicht beschlossen, nie wieder Pizza zu essen. Das wäre dann doch etwas unrealistisch, aber so wie es gestern gelaufen ist, soll es möglichst nicht noch einmal.

Ich merke, Pizza ist meine persönliche Herausforderung! Also suche ich nach einer Alternative, sie zu meistern. Mein Anspruch an Essen ist, dass der Genuss im Vordergrund steht. Es soll mir schmecken und es soll mir gut tun. Seid einiger Zeit verknüpfe ich diese beiden Bedingungen. Das entspannt mein Verhältnis zum Essen sehr und macht mich zufriedener. Also, wie wird es nun mit der Pizza und mir  beim nächsten Mal? Meine Idee: es gibt eine Viertel Pizza und einen Salat dazu! Ich bin gespannt, wie das meinem Blutzucker gefällt.

Was ist eure persönliche Herausforderung, wenn es ums Essen geht?

Ina Manthey
Typ-1, Coach und Mediatorin für Menschen mit Diabetes
zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes

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Zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes – mehr als nur ein Wunsch!

diabetes-welt

Ich denke zurück an die Zeit, in der ich gar nicht mit meinem Diabetes klar gekommen bin. Ich war genervt, gleichgültig, habe mich nicht gekümmert und gleichzeitig hatte ich ein mega schlechtes Gewissen, war gefrustet, weil ich es nicht hinbekommen habe.

Eine Quälerei!
Wie oft habe ich mir gesagt, ab heute mache ich alles richtig! Ich kümmere mich, messe und spritze. Leider hat dieser gute Vorsatz nicht lange angehalten. Der nächste Termin beim Diabetologen, eine Höllenqual. Es war mir peinlich, dass ich es nicht hinbekommen habe, denn theoretisch wusste ich ja wie es funktioniert. Aber in meinem Alltag sah es ganz anders aus.

Verdrängung pur!
Keinen Bock zu messen und irgendwas spritzen. Keine Zeit, die Kollegen stehen schon vor der Tür, um mich zum Mittagessen abzuholen. Ach, da kann ich auch danach spritzen. Im Anschluss gleich der nächste Termin und es war vergessen. Ich lerne neue Leute kennen und traue mich nicht beim Essen zu spritzen, korrigiere auch später nicht. Ist ja jetzt auch egal! Wenn ich dann doch mal sage, ich habe Diabetes kommt die Antwort, ach, das merkt man ja gar nicht. Wie auch, ich kümmere mich ja auch nicht wirklich um ihn und somit auch nicht genug um mich!

Bohrende Selbstvorwürfe!
Bei der Arbeit bin ich gewissenhaft, genau und verlässlich, aber warum klappt das nicht mit meinem Diabetes-Management? Das ist eine Frage, die ich mir sehr oft gestellt habe. Umwelt-Management und Diabetes-Management liegen doch gar nicht soweit auseinander.

Das Blatt hat sich gewendet!
Ich bin heute zufrieden und stark im Alltag mit meinem Diabetes. Wie habe ich das gemacht? Was hat sich verändert? Als erstes habe ich den Entschluss gefasst, dass ich etwas ändern will in meinem Leben mit allen Konsequenzen.  Ich will dieses schlechte Gewissen loswerden und das Gefühl haben, ich habe alles gemacht, was ich machen kann. Ich wünsche mir mehr Zufriedenheit in meinem Leben.

Kein Wunder sondern aus eigener Kraft!
Ich habe angefangen, mich wieder intensiver mit meinem Diabetes-Management auseinander zu setzen. Ein guter Unterstützer war dabei das Buch von Achim Stenzel "Diabetes akzeptieren und Motivation gewinnen".  Regelmäßige Termine bei der Diabetesberaterin, um Therapieanpassungen zu klären. Der wichtigste Punkt war allerdings mir darüber klar zu werden, was ich eigentlich will. Wie soll mein Leben und mein Alltag zukünftig aussehen. Was stört mich, was belastet mich, was tut mir gut, wie passt es in meinen Tagesablauf – das waren die Fragen, mit denen ich mich intensiv beschäftigt habe.

Coaching ist kraftvoll!
Viele Knoten in meiner inneren Einstellung konnte ich während meiner Coaching-Ausbildung lösen. Was für ein Glück, hier habe ich eine neue Welt kennengelernt, die mich gut unterstützt hat. Immer wenn sich die Gelegenheit geboten hat, habe ich mich als Übungsperson zur Verfügung gestellt und mich zu meinen Themen im Alltag mit Diabetes coachen lassen. Ich habe herausgefunden, was mich in manchen Situationen hindert zum Pen zu greifen, warum ich mich nicht traue, öfter mal nein zu sagen, wenn es wichtig für mich ist und ich bin mir klar über meine Ziele geworden. Die Kraft von Coaching und die Veränderungen, die es bewirkt, faszinieren mich bis heute.

Veränderungen kosten Kraft, doch am Ende gibt es die Belohnung. Veränderungen passieren nicht über Nacht, doch wenn der erste Schritt getan ist, geht es auch Schritt für Schritt weiter.

Das bedeutet für mich Stärke!
Ich habe gemerkt, ich will stark sein in meinem Alltag mit Diabetes. Wenn mal ein Wert nicht passt, weil ich mich verschätzt habe oder ein Faktor nicht mehr passt, dann halte ich das aus, ärgere mich natürlich auch mal darüber, aber nur ganz wenig und das wichtigste ist, ich reagiere darauf. Es ist ein ständiges dranbleiben. Stärke bedeutet für mich auch nein zu sagen, auf mich zu achten und das zu tun, was mir gut tut. Stärke ist für mich, auch für das zu kämpfen, was mir wichtig ist.

Das bedeutet für mich Zufriedenheit!
Ich habe gemerkt, ich will zufrieden sein in meinem Alltag mit Diabetes. Zufriedenheit bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Ich bin zufrieden, denn die eigenen Vorwürfe an mich sind verstummt. Ich höre nicht mehr „Du kriegst ja gar nichts hin!“ Ich habe viel trainiert und Verhaltensweisen abgelegt, die mich stressen oder mir und meinem Diabetes nicht gut tun. Über Wochen habe ich trainiert, abends regelmäßig zu messen und Basal zu spritzen, weil es wichtig ist, gut in den nächsten Tag zu starten. Ich habe für mich ein kleines Ritual daraus gemacht und heute fällt es mir leichter. Es ist ein fester Bestandteil meines Lebens geworden. Und wenn ich merke, es hat sich etwas verändert und es fällt mir wieder schwerer, schaue ich hin und reagiere.

Mit diesem Artikel möchte ich euch Mut machen. Stellt euch euren Herausforderungen, dann wird es leichter. Seid mutig und verändert eure Lebenssituation so, dass es euch gut geht. Wenn ihr es nicht allein schafft, dann holt euch Unterstützung. Es gibt so viele Möglichkeiten.

„Zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes“ ist zu meinem Lebensmotto geworden, das mich unterstützt und motiviert. Habt ihr auch ein Lebensmotto? Dann freue ich mich, wenn ihr es hier teilt.

Ina Manthey
Typ-1, Coach und Mediatorin für Menschen mit Diabetes
zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes

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Mittendrin und live dabei- Diabetes Kongress 2017 in Hamburg

Kribbeln im Bauch. Ich wurde ausgewählt, an der Diabetes Startup Challenge teilzunehmen. Das war natürlich mein persönliches Highlight auf dem Diabetes Kongress 2017 der DDG in Hamburg.

Diabetes Startup Challenge!

Teilgenommen an der Challenge haben Startup-Unternehmen, die die Diabetes Welt verbessern. Insgesamt 8 Produkte/Dienstleistungen wurden der Jury präsentiert – dabei sind 3 Minuten doch ein knackiger Zeitrahmen. Auch die Zuschauer durften ein Voting für ihren Favoriten abgeben. Eine tolle Möglichkeit, sich zu präsentieren und andere Menschen kennenzulernen, die Ideen haben, wie die Diabetes Welt verbessert werden kann.

Mich hat das positive Feedback zu meinem Coaching Angebot in den zwei Tagen vor Ort sehr gefreut. Schön zu hören, dass das was ich anbiete, wichtig und nötig ist, absolut gebraucht wird und ich es auf eine sehr sympathische Art mache. Danke!

Herzlichen Glückwunsch dem Gewinner der Diabetes Startup Challenge:
Yuscale Nutrition Support http://yuscale.com/

weitere Teilnehmer der Diabetes Startup Challenge:
mysugarcase – Taschen für Diabetesbedarf http://www.mysugarcase.de/
MedAngel – Temperatursensor für Insulin https://medangel.co/
Mondosano – Plattform für klinische Studien https://www.mondosano.de/
xbird http://www.xbird.io/
LifeTime https://lifetime.eu/
iReward Health http://www.irewardhealth.com/
Fliegende Fische Coaching für Menschen mit Diabetes http://www.fliegende-fische.net

Virtuelle Kontakte bekommen ein Gesicht!

Ich liebe es, virtuelle Kontakte im richtigen Leben zu treffen. Man hat schon ein bisschen voneinander gelesen und weiß ein bisschen was darüber, was der andere so macht. Und dann bietet sich die Möglichkeit, sich zu treffen und miteinander zu reden – wie „old school“ und so klasse!

Bei der Diabetes Startup Challenge treffe ich in der Jury auf  Bastian Hauck dem Betreiber der #dedoc° online communtiy http://dedoc.de/ – eine bunte Auswahl und Austausch rund um das Thema Diabetes z.B. eine Seite, die alle deutschen Diabetes-Blogs bündelt oder ein monatlicher virtueller Stammtisch. Schaut doch einfach mal auf der Seite vorbei!

Am Messestand von DDH-M https://menschen-mit-diabetes.de/ treffe ich Isabelle Dreher. Sie ist für die Öffentlichkeitsarbeit dieser gemeinnützigen Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für die Menschen mit Diabetes zuständig und da ich bereits einen Gastartikel für den DDH-M Newsletter geschrieben habe, haben wir schon eine wenig hin und her gemailt. Toll, die Gelegenheit zu haben, sich nun auch persönlich zu treffen.

Obwohl wir es räumlich näher hätten haben können, denn wir wohnen in der gleichen Ecke wie sich schnell heraus stellte, treffe ich auch am Messestand von DDH-M Kathi Schanz. Sie ist Videobloggerin und seit kurzem auch Botschafterin für die DDH-M. Auf ihrem eigenen Youtube-Channel Diabeteswelt bloggt sie rund um den Diabetesalltag, Leistungssport und Mama sein. https://www.youtube.com/channel/UCtA-dIzLVZRxLj0sCtPU22w – schaut auf jeden Fall mal hier vorbei, es lohnt sich!

Glücklicherweise macht auch die Diabetes-Community keinen Halt vor Grenzen. Über Facebook hatte ich das erste Mal Kontakt zu Susanne aka „Die Zuckertante“ http://blog.zuckertante.at/ Susanne Pusarnig ist Ärztin aus Wien und erzählt auf ihrem Blog über Diabetes – über Schwieriges und Lustiges, über Neues und Alt-Bewährtes. Wir haben uns eine ganze Weile an der Diabetes Plaza ausgetauscht und das persönliche Gespräch genossen.

Das wissenschaftliche Programm und die Industrieausstellung!
Als Teilnehmerin der Diabetes Startup Challenge hatte ich ebenfalls Zugang zum wissenschaftliche Programm. Eine Vielzahl von Vorträgen, Workshops und Symposien mit den unterschiedlichsten Vertiefungen wurden angeboten. Ich habe es genossen, hier und da ein wenig rein zu hören und meinen eigenen Horizont zu erweitern. Impressionen, tolle Fotos und Webcasts vom Kongress findet ihr auf der DDG-Seite https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/home.html

Hamburg – immer eine Reise wert!

Auch wenn das Kongressprogramm so verlockend und abwechslungsreich ist, darf Hamburg als Stadt natürlich nicht zu kurz kommen. Da ich vor vielen Jahren selber in Hamburg gelebt habe, genieße ich es umso mehr. Gleich um die Ecke bei den Messehallen findet ihr Planen un Blomen http://plantenunblomen.hamburg.de/ Ideal, um Energie zu tanken und das gute Wetter zu genießen.