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5 Ideen, die dich auch in Krisenzeiten bei deinem Diabetes-Management unterstützen!

5 Ideen, die dich auch in Krisenzeiten bei deinem Diabetes-Management unterstützen!

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Es gibt sie zweifellos diese Krisenzeiten, egal ob sie klein oder groß sind, lange oder kurz andauern. Der Job ist weg. Der Partner oder die Partnerin hat sich getrennt. Es gibt Streit in der Familie. Oder eine zusätzliche schwere Krankheit fordert ihre Aufmerksamkeit. Alles Dinge, die das Potenzial haben, dich in deinem Diabetes-Management aus der Bahn zu werfen.

Ich habe dir ein paar Ideen zusammengestellt, die dich unterstützen können, am Ball zu bleiben, um nicht noch die nächste Baustelle aufzureißen.

Fokus auf dich!

Auch wenn da draußen gerade ein Sturm über dich hereinbricht, behalte im Auge, was gut für dich ist. Schau' genau hin, was du jetzt brauchst und organisiere es für dich. Nimm dir Zeit, einen Zettel und einen Stift und schreib' auf, was wichtig für dich und dein Diabetes-Management ist.

Routinen beibehalten!

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Sicherlich hast du für deinen Alltag mit Diabetes bestimmte Routinen entwickelt. Mach' einfach weiter damit. Sie geben dir Struktur für deinen Alltag und unterstützen dich dabei, wichtige Aufgaben für dein Diabetes-Management zu erledigen. Du kannst dir z.B. aus deinen Routinen eine kleine Checkliste zum Abhaken erstellen, dann hast du Alles im Blick.

Unterstützung suchen!

Kommst du alleine aus der Abwärtsspirale nicht raus, dann hol' dir Hilfe. Es gibt viele Möglichkeiten: Freunde oder Familie, die dich unterstützen, dein Praxisteam, ein Coach oder auch eine psychologische Beratung, die dir helfen können. Die Menschen in deiner Umgebung sind keine Hellseher und sie können nur eine gute und passende Unterstützung für dich sein, wenn du ihnen sagst, was du brauchst. Überlege doch mal in Ruhe bei einer Tasse Tee oder Kaffee, wo du vielleicht Hilfe brauchst und wer dir helfen könnte.

Negative Energie für dich verwandeln!

In Krisenzeiten sind Gefühle wie Wut, Trauer, Angst besonders stark. Warum immer ich, fragst du dich vielleicht. Bringt dich diese Frage weiter und verändert sie deine Situation? Nutze doch die Energie, die in dir steckt und frage dich mal – was ist der nächste Schritt für mich? Wie soll es für mich weitergehen?

Neue Chancen sehen!

Es gibt sie immer die zwei Seiten der Medaille. Manchmal dauert es zwar vielleicht etwas länger, bis du auch die neuen Chancen aus der Situation erkennen kannst. Aber auch nachdem sich der erste Sturm der Krisenzeit gelegt hat, traue dich doch mal, dich zu fragen, welche positiven Aspekte es an der  neuen Situation gibt. Vielleicht hast du jetzt Freiheiten, die du vorher nicht hattest. Du kannst Entscheidungen für dich treffen, die du vorher nicht treffen konntest. Du kannst Neues kennenlernen, was du bisher noch nicht kanntest. Du wurdest Dinge los, die dich in der Vergangenheit eingeschränkt haben.


Du entscheidest, was du aus der Krisensituation für dich machst.
Für das Umsetzen deiner Pläne wünsche ich dir gute Gelingen und drücke dir beide Daumen.
 

Ina Manthey
Typ-1, Coach und Mediatorin für Menschen mit Diabetes
zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes

 

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Mein Leben mit Diabetes – mein DIA-Rückblick 2017 Diabetes & Arbeit!

Mein Leben mit Diabetes –  mein DIA-Rückblick 2017 Diabetes & Arbeit!

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Ein aufregendes Jahr! Diabetes ist mittlerweile auch ein Schwerpunkt in meinem Arbeitsalltag geworden – auf der einen Seite weil ich Menschen mit Diabetes unterstütze, Motivation zu gewinnen und Belastungen im Alltag abzubauen und auf der anderen Seite habe ich natürlich auch  meinem eigenen Diabetes im Schlepptau. Und da Arbeit ja bekanntlich einen großen Teil unserer Zeit in Anspruch nimmt, widme ich den zweiten Teil meines DIA-Rückblicks 2017 dem Thema Diabetes & Arbeit!

Mein Arbeitsalltag mit Diabetes!

Ich habe keine festen Arbeitszeiten. Als Coach kann ich mir in vielen Fällen meine Zeit einteilen und wenn ich nicht in Sachen Diabetes unterwegs bin, arbeite ich in unserem eigenen Wein – und Spirituosengeschäft "Die Genussverstärker". Fluch oder Segen? Von beidem ein wenig, denke ich, manchmal fehlt ein bißchen die Struktur und die Regelmäßigkeit, die den Tag in einem Angestelltenverhältnis einteilt, auf der anderen Seite habe ich die Freiheit, kleine Auszeiten zu nehmen, wenn ich mich mal etwas intensiver um meinen Diabetes kümmern muss.

Die Menschen in meinem Arbeitsumfeld wissen, dass ich Diabetes habe. Also wundert sich keiner, wenn ich messe oder spritze. Auch im Umgang mit den Kunden gehe ich offen damit um, wenn ich zum Beispiel gerade gespritzt habe und etwas esse, erkläre ich kurz, was los ist und esse weiter während ich im Laden stehe. Oder wenn ich in einem Coaching-Workshop einen kleinen Unterzucker habe genauso. Bei meinen Kunden mit Diabetes ist das ja sowieso kein Problem! Das war aber nicht immer so und hat mich in der Vergangenheit auch ab und zu schlechte Werte gekostet, weil ich Hemmungen hatte, vor anderen zu messen und zu spritzen. Oder die Konzentration hat gelitten, weil ich mit niederigen Werten in Meetings saß und erst reagiert habe, wenn es schon fünf vor zwölf war.

Vor ein paar Jahren habe ich dann entschieden, dass es um mich und meine Gesundheit geht. Schritt für Schritt habe ich mein Verhalten geändert. Immer mehr Situationen, die nicht gut für mich und meinen Diabetes waren, verändert. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen und dauert seine Zeit. Auch Rückschläge gab es einige, doch insgesamt bin ich einen mächtigen Schritt vorwärts gegangen und fühle mich sehr wohl damit.

Coaching, Workshops, Vorträge, Messen – zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes!

Dieses Jahr gab es einige Vorträge, Coachings und Workshops von mir – bei DiaExpert in Frankfurt, im Fitness-Studio Injoy in Offenbach, bei den Diabetikern Hessen e.V., im Sana-Klinikum Offenbach und in der Apotheke zum Löwen in Offenbach. „Zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes“ ist dabei die große Überschrift. Die Diagnose fordert uns heraus und das Leben wird ganz schön umgekrempelt. Wir müssen uns mit der neuen Situation zurecht finden oder, wenn wir schon länger dabei sind, wieder zurückfinden auf einen guten Weg für uns.

Ich habe viele unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Sorgen und Problemen getroffen. Wir haben diskutiert,Verhaltensweisen hinterfragt und vor allen haben wir gemeinsam neue Wege entdeckt, wie es leichter werden kann im Alltag mit Diabetes.

Mein Fazit zu Diabetes & Arbeit

Arbeit ist ein wichtiger Teil auch in meinem Leben. Ich habe den Anspruch, dass mir meine Arbeit Spaß macht und ich sie sinnvoll finde. Aber auch mein Diabetes braucht seinen Platz in meinem Arbeitsalltag. Er ist schnell beleidigt, wenn ich ihn vernachlässige. Mittlerweile haben wir ganz gute Absprachen getroffen. Ich gebe ihm die notwendige Aufmerksamkeit und er versucht, möglichst ausgeglichen zu sein. So haben wir beide unseren Beitrag zu leisten, damit unser Zusammenleben gelingt.

Wie war dein Jahr mit Diabetes & Arbeit?

Ina Manthey
Typ-1, Coach und Mediatorin für Menschen mit Diabetes
zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes

 

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Bildquelle: Diese Abbildung wurde inspiriert durch die bikablo®Publikationen, www.bikablo.com

Mein Leben mit Diabetes – mein DIA-Rückblick 2017 Diabetes & Technik!

Mein Leben mit Diabetes –  mein DIA-Rückblick 2017 Diabetes & Technik!

spiegel

Die Zeit zwischen den Jahren wird von vielen Menschen genutzt. um das Jahr nochmal Revue passieren zu lassen. Mir gefällt das. Ich bin zwar etwas spät dran, aber ich schreibe trotzdem noch meinen kleinen persönlichen DIA-Rückblick. Im ersten Teil geht es um Diabetes & Technik!

FGM – eine persönliche Errungenschaft für mich!

Anfang des Jahres begegnete ich das erste Mal dem Libre Sensor. Bisher hatte ich nur darüber gelesen und prinzipiell war ich dagegen, etwas permanent an mir kleben zu haben. Doch die Neugier, welche Erleichterungen und neuen Erkenntnisse ich dadurch gewinnen kann, hat gesiegt und ich habe mich auf das Experiment eingelassen. Ich wurde belohnt. Bisher keine Probleme mit Hautreaktionen und viele AHA-Erlebnisse.

Omnipod Insulinpumpe – Pumpenverweigerin auf Abwegen!

Mutig geworden durch die guten Erfahrungen mit dem Libre Sensor, wollte ich nun wissen, welche Erleichterungen aus der Technikwelt es noch für meinen Alltag mit Diabetes gibt. Eine Insulinpumpe war immer mal wieder Thema bei mir. Doch konnte ich es mir nicht für mich vorstellen. Neben dem „da klebt etwas an mir“ war da auch noch die Sache mit dem Schlauch … auf dem T1Day in Berlin habe ich dann das Demokit für den Omnipod bekommen. Eine Alternative für mich? Ich habe den Demo-Omnipod für 3 Tage getragen. Es fielen mir einige Situationen ein, in denen mir eine Pumpe das Leben erleichtern würde. Also stellte ich einen Antrag.

Kostenübernahme – ein leidiges Thema!

Leider war weder der Antrag für die Kostenübernahme für den Libre Sensor noch für die Pumpe problemlos. Nach einem Widerspruch bekam ich den Libre Sensor für eine Probephase bis Ende des Jahres genehmigt – ein Teilerfolg! Die Genehmigung des Pumpenantrags läuft weiterhin und es zieht sich – eine endgültige Entscheidung ist bisher leider nicht in Sicht!

Mein Fazit zu Diabetes & Technik

Ich will die technischen Möglichkeiten auf jeden Fall voll ausschöpfen. Dazu gehört für mich, herauszufinden, was es gibt, wie es funktioniert und ob es meinen Alltag mit Diabetes erleichtert. Dann kann ich meine Entscheidung treffen.

Wie war dein Jahr mit Diabetes & Technik?

Ina Manthey
Typ-1, Coach und Mediatorin für Menschen mit Diabetes
zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes

 

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Zoff unterm Weihnachstbaum – 5 Tipps, um herannahende Diabetes-Konflikte zu deeskalieren!

Zoff unterm Weihnachstbaum!

5 Tipps, um herannahende Diabetes-Konflikte zu deeskalieren!

Männchen mit Sprechblasen und Gewitterwolke

Weihnachten, das Fest der Liebe – so die Theorie. In der Praxis kann es dann schon mal anders aussehen. Mein Eindruck ist, dass gerade in dieser Zeit recht hohe Erwartungen an alles und jeden herrschen. Alles soll perfekt und harmonisch sein, das Essen, der Baum, die Geschenke, die Stimmung – da können die Nerven schon mal blank liegen und Dinge, die einen im normalen Alltag schon nerven, eskalieren zu einem handfesten Streit.

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Advent, Advent – easy peasy oder große Herausforderung fürs Diabetesmanagement?

Advent, Advent – easy peasy oder große Herausforderung fürs Diabetesmanagement?

Noch zwei Wochen bis Weihnachten. Wir sind mitten in der Adventszeit, überall funkelt und glitzert es. Gefühlt an jeder Ecke stehen bunte Teller mit Keksen, Lebkuchen und Dominosteinen rum. Und natürlich gehört auch der Weihnachtsmarktbesuch mit Glühwein und Co in diese Zeit.

 

Easy peasy oder nicht so einfach?

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Ich bin wütend, sauer und enttäuscht!

Die Odysee mit meinem Pumpenantrag!

konflikt

Meinen Antrag für eine Pumpe habe ich im Mai diesen Jahres gestellt. Ein großer Schritt für mich, denn bis Anfang diesen Jahres konnte ich es mir überhaupt nicht vorstellen, eine Pumpe zu tragen. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, dass mir eine Pumpe meinen Alltag mit Diabetes vereinfachen wird. Es verging Zeit, es wurden weitere Informationen angefordert, es verging wieder Zeit, ich wurde aufgefordert, die Informationen zu schicken, die ich schon vor Wochen geschickt hatte, es verging wieder Zeit, ich hakte nach und hakte nach. Nun halte ich den Brief meiner Krankenkasse in der Hand. Der MDK hat entschieden! „Eine Kostenübernahme der beantragten Versorgung mit der mylife Omnipod 2 Insulinpumpe kann somit aktuell nicht erfolgen.“ Es wird eine ungenügende Dokumentation bemängelt.

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Messen und gemessen werden! Gedanken zum HbA1c!

pokal-neu

Der HbA1c ist der Wert, der im Leben von Menschen mit Diabetes eine große Rolle spielt. Als sogenannter Langzeitzuckerwert, gibt er Auskunft darüber, wie der durchschnittliche Blutzuckerwert in den letzten 8-12 Wochen war. Gerade gestern habe ich mir meinen aktuellen Wert abgeholt und ein paar Gedanken dazu schwirren mir schon seit längerem durch den Kopf.

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