8 Ideen für den ersten Schritt aus deinem Motivationsloch!

8 Ideen für den ersten Schritt aus deinem Motivationsloch!

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Bekanntlich ist ja der erste Schritt der Schwerste, wenn es darum geht, sich wieder für etwas zu motivieren. Warum wir etwas nicht machen, schleifen lassen oder uns nicht kümmern hat oft sehr individuelle Gründe. Deshalb gibt es auch kein Patentrezept, das bei allen Menschen immer gleich funktioniert.

Finde heraus, was dich kickt, was zu dir passt und warum du dich gut um dich und deinen Diabetes kümmern willst. Das kann eine Weile dauern, vielleicht brauchst du auch Unterstützung dabei. Alles nicht schlimm, wichtig ist, du machst dich auf den Weg.

Heute habe ich dir mal 8 Ideen aufgelistet, wie du konkret einen ersten Schritt aus deinem Motivationsloch heraus machen kannst. Schau' es dir einfach mal an und probier' aus, was dir gefällt.

#1 Mach' es jetzt!

Du nimmst dir schon länger vor, wieder regelmäßiger zu messen, deine Basalrate oder deine BE-Faktoren zu überprüfen, deine Werte zu protokollieren, öfter dein Essen zu wiegen, eine Schulung mitzumachen, einen Termin beim Arzt wahrzunehmen. Fang' jetzt damit an und denk' nicht darüber nach, ob, wann oder besser nicht, Gründe dafür oder dagegen – mach' es einfach und zwar jetzt! Nimm dein Messgerät, die Waage, den Telefonhörer oder was du sonst noch so brauchst und starte jetzt!

#2 Mach mehr von dem, was dir gut tut!

Schreib' doch mal auf, was dir gut tut. Welches Essen? Welche Tätigkeiten? Welche Menschen? Welche Umgebung? Welche Situationen? Da kommt sicherlich eine Menge zusammen. Überlege dir, wo und wie du mehr von dem was dir gut tut in deinen Alltag einbauen kannst. Wenn du dich zwischen zwei Dingen entscheiden musst, denke daran, was dir gut tut.

#3 Nimm den Kopf aus dem Sand!

Der Alltag mit Diabetes kann sehr nervig sein. Das haben wir sicherlich alle schon erlebt. Doch wie gehst du damit um, wenn mal wieder etwas schief gegangen ist, zu wenig oder zu viel gespritzt, Essen verschätzt, Messgerät vergessen, Wert falsch interpretiert, oder, oder, oder. Das ist eine Situation wie an einer Wegkreuzung und du entscheidest, welchen Weg du nimmst. Bist du genervt, frustriert, wütend und am liebsten würdest du alles hinschmeißen. Ist ja eh alles egal, denkst du und schon geht es wieder ein kleines Stückchen weiter runter mit der Motivation. Oder überlegst du dir, was du jetzt tun kannst, um auf das „Missgeschick“ zu reagieren und das Beste daraus zu machen.

#4 Du bist nicht allein!

Es gibt eine Menge Möglichkeiten, mit Menschen in einer ähnlichen Situation in Kontakt zu kommen. Eine große Community tummelt sich z.B. auf Facebook. Gib doch z.B. auf Facebook mal das Stichwort „Diabetes“ ein. Da werden dir eine ganze Reihe von Blogs und Gruppen angezeigt, regional oder überregional, zu bestimmten Themen oder allgemein. Hier kannst du dich mit anderen austauschen, Neuigkeiten erfahren, diskutieren oder auch nur still mitlesen. Meine Gruppe „zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes“ findest du auch auf Facebook. Ich freue mich, wenn du dazu kommst.

#5 Bücher und Geschichten als Wegbegleiter!

Es gibt eine ganze Reihe Bücher, die sich mit dem Thema Diabetes und Motivation befassen. Ratgeber aber auch Erfahrungsberichte von Menschen mit Diabetes. Ein paar von diesen Büchern habe ich bereits auf meinem Blog unter der Rubrik „Buchtipps“ vorgestellt. Hier kannst du gerne ein bisschen stöbern. Das schöne an Büchern ist, dass sie dich über einen längeren Zeitraum begleiten. Eines meiner Favoriten ist "Diabetes akzeptieren und Motivation gewinnen". Spannend sind auch die verschiedenen Blogs auf denen Menschen mit Diabetes über ihren Alltag und ihre Erlebnisse berichten oder die Seiten verschiedener Diabetes-Initiativen/Organisationen. Hier findest du eine vielfältige verschiedener Diabetes-Blogs http://dedoc.de/openblog

#6 Erfolge sichtbar machen!

Wie fühlt es sich an, wenn du sehen kannst, was du alles geschafft hast. Es gibt viele Möglichkeiten wie du deine Erfolge sichtbar machen kannst. Eine Liste zum Abhaken, eine Tabelle zum Ausmalen, einen Platz im Kalender oder schreibst du vielleicht ein Erfolgstagebuch? Das ist auch eine schöne Art, die eigenen Erfolge sichtbar zu machen. Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit und notiere dir mindestens eine Sache, die du an diesem Tag für dich erreicht hast. Du kannst dir auch eine Seite in deinem Kalender gestalten auf der du einträgst, was du erreicht hast.

#7 Finde heraus, was wichtig für dich ist! Mach dir einen Plan!

Kennst du dein Ziel? Was willst du erreichen? Das ist ein wichtiger erster Schritt, damit du festlegen kannst, was du als nächstes machen willst. Je nachdem was du erreichen willst z.B. eine Ernährungsumstellung, einen niedrigeren HbA1c oder mehr Bewegung, wirst du andere Maßnahmen in deinen Plan schreiben. Schreibe dir die einzelnen Schritte bis zu deinem Ziel auf, was brauchst du, was du tun wirst, wieviel Zeit benötigst du, was du verändern wirst, um dein Ziel zu erreichen.

#8 Nutze alles, was dich unterstützt!

Was macht deinen Alltag mit Diabetes leichter für dich? Mach dir Gedanken darüber, ob du schon das Beste für dich gefunden hast. Es gibt heute viele Möglichkeiten in der Diabetes-Therapie, verschiedene Messsysteme, unterschiedliche Insuline, Diabetes-Apps, alle möglichen Varianten von Tagebüchern, verschiedene Pens oder Pumpen, individuelle Taschen für dein Zubehör oder auch hübsche Sticker. Was gut in deinen Alltag passt und dich unterstützt kannst du du herausfinden, in dem du es ausprobierst. Wie zufrieden bist du, mit dem was du zur Zeit nutzt? Informiere dich doch bei deinem nächsten Praxisbesuch bei deinem Diabetesteam, was dich noch stärker unterstützen kann.

Ist was für dich dabei? Dann probiere es jetzt gleich aus. Ich freue mich, wenn du einen Ausstieg aus deinem Motivationsloch findest. Hast du auch noch ein paar Ideen für mich? Dann freue ich mich über einen Kommentar von dir.

Ina Manthey
Typ-1, Coach und Mediatorin für Menschen mit Diabetes
zufrieden und stark im Alltag mit Diabetes

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Bildquelle: Diese Abbildung wurde inspiriert durch die bikablo®Publikationen, www.bikablo.com

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2 comments on “8 Ideen für den ersten Schritt aus deinem Motivationsloch!”

  1. Super Sabine (Sabine Krink) Antworten

    Super Tipps, die du da zusammengestellt hast.

     

    Du bist nicht allein! … gefällt mir grade am besten.  :-) Denn wie motivierend das ist, merke ich aktuell in dieser wundervollen Gruppe, in der ich mich befinde. :-) Powerschub pur!

     

    Herzensgruß

    Sabine

    • manthey Antworten

      Liebe Sabine,

      Danke für deinen Kommentar. Die Power eine Gruppe zu spüren und wie sich dadurch die Motivation total steigert finde ich auch immer wieder beeindruckend!

      Herzliche Grüße, Ina

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